Dr. Lina Böcker ist mit 37 Jahren die erste weibliche Partnerin in einer renommierten Kanzlei für IT- und Datenschutzrecht. Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Anwältin in Teilzeit ist sie alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Böcker ein zentrales Thema. Diese sieht sie dann verwirklicht, wenn die traditionelle Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwindet und sie selbst entscheiden kann, wann und wo sie arbeitet. Mit ihren Kollegen hat sie das große Glück, dass diese für ein flexibles Teilzeit- und Verteilungsmodell in der Partnerschaft offen sind. Auch vom Staat wünscht sich Böcker mehr Flexibilität: Sie plädiert dafür, auch während der Elternzeit neben dem Elterngeld bis zum vorherigen Nettoeinkommen dazu verdienen zu dürfen. Zudem kritisiert sie den bürokratischen Aufwand in der Berliner Verwaltung, etwa bei der Beantragung eines Kita-Platzes.

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Maren Jasper-Winter